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Systemische Therapie

Systemische Psychotherapie – kompakt

Als eigenständige Psychotherapieform bieten wir Systemische Psychotherapie im Bonner AML Institut Systeme an. Dies außerhalb und neben den beiden Richtlinien–Psychotherapie-Verfahren: Verhaltenstherapie und Tiefenpsychologische Psychotherapie, die wir hier seit 30 Jahren praktizieren.

Alle Mitarbeiterinnen sind erfahrene Diplom-Psychologinnen, approbierte Psychologische Psychotherapeutinnen jeweils mit  Eintrag ins Psychotherapeuten-Register der KV Nordrhein und KV  Rheinland-Pfalz und Mitglieder der Psychotherapeutenkammer NRW und RLP.

Informationen zur Psychotherapieform: „Systemische Psychotherapie“:

Einordnung:

Sie ist eine eigenständige wissenschaftlich anerkannte Psychotherapieform mit eigener Theorie zur Veränderung. Sie ist eine Kurzzeittherapie mit den dazugehörigen, im Vergleich zur Langzeittherapie anderen Vorgehensweisen von Beginn an. Sie schließt wie jede Psychotherapie parallele Psychotherapien aus.

Besonderheit:

Sie arbeitet nicht mit Diagnosen, sondern mit dem Menschen und seinen Ressourcen, die vorhandenen sind, und die auch in diesem Vorgehen innerhalb der Therapie entstehen. Sie fördert und stärkt die Resilienz d.h. die Widerstandkraft des einzelnen Menschen. Dies beginnt in der momentanen Krisensituation oder Erkrankung und darüber hinaus nachhaltig auch im weiteren Leben.

Einsatz:

Sie bietet sich bei allen psychischen und psychosomatischen Erkrankungen an, vor allem bei der Psychotherapie bei Kindern, Jugendlichen, Familien und wenn zuvor schon einiges andere versucht wurde bzw. andere Therapien mit ihren Veränderungstheorien an ihre Grenzen kommen.

 Psychotherapieverlauf:

  • Systemische Konsultation, ein oder zwei Gesprächstermine, oft als Doppelsitzung, zur Abklärung des Behandlungsbedarfes, der dazu hinzuzuziehenden Personen und zur ersten Ressourcen-und Lösungsaktivierung.
  • Systemische Krisenintervention, ca. fünf Sitzungen, oft Doppelsitzungen in einem kurzen Zeitraum.
  • Systemische „Kurzzeittherapie„, zehn Doppelsitzungen oder zwanzig Einzelsitzungen verteilt über etwa sechs bis neun Monate.
  • Systemische „Langzeittherapie“ bei schweren und/oder chronischen Störungen, bei extrem traumatisierten oder psychose-kranken Patienten ca. 20 bis 30 Doppelsitzungen oder 40 bis 60 Einzelsitzungen verteilt über mehrere Jahre.

Der Bedarf richtet sich nach unseren Erfahrungen nach:

  • Der Breite der Beeinträchtigungen
  • Der Dauer und Chronifizierung der Vorerkrankung
  • Den Systemischen Verwicklungen mit anderen Behandlungen
  • Der Systemischen Mitbetroffenheit von Angehörigen
  • Den Inneren und äußeren Veränderungsambivalenzen
  • Den verfestigten ungünstigen Glaubensannahmen
  • Den Ressourcenentwicklungen
  • Den Therapievorerfahrungen

Therapeutischen Online-Interventionen zu Ihren Email-Wochenberichten möglich ggf. z.B. bei längeren Abständen, schwierigen Situationen und Bedarf