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Selbsterfahrungsseminar präsent

2. Oktober 2026 - 3. Oktober 2026

Anwendungsseminare

Schwerpunkte/Inhalte:
„Selbsterfahrung präsent und an 2 Tagen“
Davon ausgehend, dass approbierte Psychotherapeut*innen bereits Selbsterfahrung in ihren Ausbildungen praktiziert haben, wird hier der Schwerpunkt konkret auf eine Selbsterfahrung gelegt für die Ausübung von 1. Systemtherapie und 2. die der Hypnotherapie.

Wenn sich die Richtlinien- Verfahren unterscheiden, unterschieden sie sich auch darin, was sie jeweils in den Fokus der Selbsterfahrung darin stellen. Man lernt geradezu dabei auch die Therapiekonzeption.
Ursprünglich wurde Selbsterfahrung als psychodynamisches Setting entwickelt, um hier vor allem die Verfahrenshypothesen rund um Übertragung und Gegenübertragung zu beachten, gibt es in den anderen Therapieverfahren um jeweils andere Aspekte in der Selbsterfahrung.

In der ST geht es um Phänomene eines interaktiv erzeugten Therapiesystems.

  1. Es geht darum, wie die Therapeutische Rolle von Therapeut*in u. Patient*in definiert wird, wie man sie als Therapeut*in einnimmt und wie man wahrgenommen wird.
  2. Ist überhaupt geklärt was in der Therapie geschehen soll?
  3. Welche Aufgaben verbindet man mit Therapie?
  4. Sind sich darin die Beteiligten einig? Welche haben sich mit Berufserfahrung, in Arbeitszusammenhängen etabliert und welche gibt der Kontext prägend vor bzw. Arbeitgeber*innen und Organisationen.
  5. Wie erlebt man sich im Mehrpersonensetting, bei dem man u.U. in Rollen der Schiedsrichter*in oder Parteinahme hineingedrängt wird.
  6. Wie trennt man Persönliches und Berufliches und wird dennoch menschlich nahe erlebt.
  7. Wie geht man mit den gehäuft erzählten Problemtrance um und erhält seine Resilienz bzw. kann sogar diese vermittelnd weitergeben?

Da kommt einiges zusammen an dem, was so selbstverständlich erscheint, weniger reflektiert wird und dennoch gewichtige Effekte hat. Dem nachzugehen, dazu soll im Seminar Gelegenheit sein.

In der Hypnotherapie geht es darum, welche Suggestionen (Trancen), Fokussierungen und Implikationen im Raum sind: Das sind natürlich zuerst

  1. die Problemtrancen der Patient*innen und wie man davon in Bann gezogen wird
  2. die persönlichen Suggestionen der Therapeut*innen
  3. die gelernten selbstverständlichen verfahrensmäßigen Suggestionen
  4. die aktuell interaktiv entstehenden Suggestionen und Implikationen im Therapiesystem.
    Wir beschäftigen uns also mit der Selbsterfahrung mit unserem Umgang mit Suggestionen:
  • Private, persönliche: Glaubensannahmen, der von aktuellen Situationen der Patient*innen
  • die der erlernten Verfahren, die sich in ihren Foki unterscheiden
  • die der Arbeitskontexte, u.a. die der KV mit Bericht und Gutachterwesen die Psychotherapie prägen
  • die des Prozesses unserer Berufsausübung

Und das reflektieren wir, öffnen wir erweiternd, gleichen wir ab, lassen uns untereinander bereichern. Es ist auch möglich, dass die Gruppe mit ihren Präferenzen den Prozess bestimmt.
Spezielle Didaktik:
Austausch in Großgruppe, Kleingruppen, Veranschaulichung, Beispiele.

Am Ende des Seminars soll – im Sinne der Themenreihe „Draufblick“ – stehen, dass Kolleg*innen

  • mehr Flexibilität,
  • Suggestionsbeachtung
  • ein besseres Gefühl für seine Psychotherapie- Ausübung oder Coaching-Ausübung erhalten haben.

 

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