gegründet 1995
Allgemeine Infos

gegründet 1999
Allgemeine Infos

Historie / Selbstreport
   

 

1. Systemisches Coaching
DGSF zertifiziert

1. 'KliHyp' Klinische Hypnose MEG für psychol./ärztl. Psychotherapeuten

2. Das Bonner Ressourcen-Modell - Ressourcen-erzeugende Beratung und Veränderungsarbeit DPA

2. 'KomHyp' Hypno-System. Kommunikation MEG für Coaches/Berater

3. Systemisches Curriculum
DPA zertifiziert

3. 'MedHyp' Medizin. Hypnose MEG für Ärzte aller Fachrichtungen

 

4. 'KiHyp'  Hypnotherapeutische und systemische Konzepte für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen MEG


 

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Medizinische Hypnose- MedHyp MEG Bonn

Inhalts-Überblick der Ausbildung als PDF-Datei zum Runterladen

 

"MedHyp M.E.G." - Medizinische Hypnose  für Ärztinnen und Ärzte in Allgemeinmedizin, Anästhesie, Chirurgie, Dermatologie, Gynäkologie, Innere Medizin, Neurologie, Onkologie, Orthopädie, Pädiatrie, Radiologie, Urologie, u.a.

 

Vortrag von Frau Lang auf der 30. Jahrestagung des Arbeitskreises Klinische Psychologie in der Rehabilitation: "Hypnotherapie in Krankenhaus und Rehabilitation" (bitte anklicken)

 Ablauf der Medizinischen Hypnose - Weiterbildung "Medhyp" MEG

Zulassungsbedingungen zur Ausbildung: Die Weiterbildung in medizinischer Hypnose richtet sich an Ärzte, die niedergelassen,  in Krankenhäusern, oder in anderen medizinischen Einrichtungen arbeiten. Sie richtet sich auch an Dipl.-Psychologen in Krankenhäusern und im medizinischen Arbeitsbereich.

Anmeldebedingungen:

Prinzipiell gelten die Anmelde- und Stornierungesbedingungen der MEG. Abweichend davon fallen bei uns keine Bearbeitungsgebühren an, zudem ist die Stornierung bis zu 2 Wochen vor der Veranstaltung möglich. Bei Stornierungen nach diesem Zeitpunkt fällt der Seminarpreis an.

Zertifizierungspunkte: Die Seminare der "MedHyp" wurden von der Ärztekammer Nordrhein und/oder der Psychotherapeutenkammer anerkannt. Med1-12 à 10 Punkte. Die zweitägigen Anwendungsseminare à 20 Punkte.

 

Zertifikatsbedingungen zum downloaden

 

(Alle Seminare und die Supervisionstermine können auch einzeln gebucht werden.)

 

Med 1: Einführung, Induktionen, Selbsthypnose

Einsatz von Hypnose im stationären und ambulanten medizinischen Kontext,

Unterschiede und Ähnlichkeiten zu anderen Kontexten wie:  Psychotherapie, Beratung, Coaching, Sport und anderen speziellen Anwendungsbereichen.

Standardhypnose und ihre Induktionen, Prinzipien der Ericksonschen Hypnose, Vorgehensweisen, Haltungen und ihre dahinterliegenden Grundannahmen; Erweiterungen, Einsatzgebiete; Selbsthypnose: Theorie, Selbsterfahrung, Anleitung, Einsatz.

 

Med 2: Direkte Induktionsmethoden

Direkte Induktionsmethoden aus der Standardhypnose.

Direkte Induktionsmethoden aus dem Ericksonschen Vorgehen.

Vorbereitung, „Bühne“, Durchführung, Nachbereitung und Nutzung.

Einsatzgebiete in der Medizin: Notfallmedizin, Behandlungen, medizinische Eingriffe und Untersuchungen, Operationen, Nachbehandlungen.

 

Med 3: Therapeutische Beziehung

Der Rapport ist in jedem Kontext – aber vielleicht unterschiedlich gestaltet- entscheidend für den Einsatz von Hypnose.

Herstellung von Rapport, Vertrauen, Kontakt

Ericksonsches Modell: Arbeit mit Ericksonschem „Pacen und Leaden“ Arbeit mit  Sinnesmodalitäten, Konfusionen zur Musterunterbrechung, grundsätzliche Ressourcenorientierung und Lösungsfokussierung.

Psychodynamisches Modell: Arbeit mit der Therapeutischen Beziehung und ihren Übertragungsmustern und Gegenübertragungsmustern. 

Systemisch-konstruktivistisches Modell: Konstruktivistische Arbeit mit Metaebenen, Perspektivenvielfalt und Beobachterabhängigkeit von Wirklichkeiten, Eigenschaften in Systemmuster erweitern usw..

Humanistisches Modell: Arbeit nach den 4 Basisvariablen von C. Rogers als Grundlage jeder therapeutischen Arbeit.

Lerntheoretisches Modell: Problemanalysen und darauf bezogenes Programm aus: Lernen, Verlernen, Umlernen, Modellernen, Neulernen auf emotionaler, kognitiver und verhaltensmäßiger Ebene.

 

Med 4: Hypnotische Sprache und Suggestion

Die Sprache als Orientierungs- und Fokussierungsmedium.

Die Sprache mit reduzierenden  und auswählenden Filtern.

Sprache als wirklichkeitsschaffendes Medium im sozialen Austausch und in der Selbst- und Eigenwahrnehmung.

Sprache mit determinierendem Charakter von sich veränderten Wirklichkeiten.

Sprache und ihre Suggestionen und Implikationen.

Sprachen und ihre Suggestionen eines Systems und des Kontextes.

Sprachliche Suggestionen im Behandlungskontext.

Sprache als problemschaffendes und lösungsschaffendes Instrument.

Konversationstrancen.

 

Med 5: Dissoziation (Levitationstechniken, bewusst / unbewusst / Dissoziation)

Eine Definition von Hypnose ist: Hypnose entsteht aus Dissoziationen und löst Dissoziation aus.

Das kann in verschiedener Weise erfolgen z.B. in der Dissoziation von Bewusstem/Willentlichen oder Unbewusstem/Unwillkürlichem, in der Dissoziation von Körper und Erleben.

Dissoziation der Zeiten: hier und dort, heute und morgen, heute und gestern.

Dissoziation von Problemwirklichkeit zur Lösungswirklichkeit.

Externalisierung und Internalisierungstechniken.

Dissoziation von „Dasein und Doch-nicht-dasein“ usw..

Vermittlung der Dissoziationstechniken zur Einleitungen von Trance.

 

Med 6: Assoziationen (Reassoziationen von Ressourcen)

In Trance sind mentale Vorgänge verändert: Anderes Erinnern, anderes Verankern, anderes Wahrnehmen, anders Empfinden im Körperlichen und Seelischen, anders Präsentsein, anders „Bei-sich-sein“ usw.

Anderes Dissoziieren oder Assoziieren und unmittelbarere Weise.

Diese mentale Trancefähigkeit ist gut nutzbar, um über Assoziationen z.B. bereits erprobte Erfahrungen, wieder zu entdecken, Zugänge zu Ressourcen zu finden und Verbindung damit herzustellen. Vermittlung, Untersuchung und Erprobung dieser Phänomene.

Umsetzen in medizinischen Situationen, Transfer in Bezug auf Ihre Praxisbeispiele.

 

Med 7: Indirekte Hypnose

Kommunikation kann hypnotisch sein, wenn der Kontext entsprechend gestaltet wird und dies in einer bedeutsamen Begegnung geschieht,

die Person sich in diesen Rahmen hinein begibt.

Der Behandlungskontext in der Medizin ist als solcher zu gestalten. Entscheidend bleibt, welche günstige hypnotische Kommunikation ausgetauscht wird, so dass hier Selbstheilung unterstützt, Compliance und die Eigenverantwortlichkeit des Patienten erhöht wird. Dort, wo die Mitarbeit des Patienten gerade dadurch wichtig ist, dass er sich der Situation überlassen lernt (Untersuchungen, Eingriffe), ist dies auf hypnotischem Wege zu ermöglichen. Milton Erickson war der Meister der indirekten Hypnose. Von ihm stammt der Spruch: „Ich verändere niemand, ich stelle einen Rahmen her, in dem der andere sich verändern kann.“ Wie dieser Rahmen bei medizinischen Situationen zu gestalten ist, ist die Kunst der Hypnose und ist je nach Patienten, Behandler und Anlass entsprechend zu schneidern.

 

Med 8: Metaphern in der Hypnotherapie

Mit Metaphern und Geschichten bieten wir PatientInnen Vorlagen, mit denen sie ihre eigene selbstorganisatorische Entwicklung anregen können. Da diese mentalen Instrumente vieldeutig und interpretierbar sind, können sie in der eigenen geschlossenen inneren Welt für den Impulsinput sorgen, der aufgreifbar ist. Zudem verankern sich Metaphern, Bilder und Geschichten gut, zumal in Trance. Wir haben somit ein Veränderungsinstrument, das dadurch ganz passgenau wird, dass die PatientInnen es für sich zu einem solchen machen.

 

Med 9: Regression

Da wir in Hypnose auf Zeitreise gehen können, sowohl in Zukunftsperspektiven als auch in die Vergangenheit, bietet es sich an, in diesen Zeiten auch zu arbeiten. Geht die Lösungsorientierung mit ihrem Fokus in die Zukunft, um von hier aus Impulse für die Gegenwartsbewältigung zu bekommen, so arbeiten wir in der Regression mit der Vergangenheit bzw. mit verschiedenen Vergangenheitswirklichkeiten. Viele Menschen haben das Bedürfnis, sich Situationen als Vergangenheitserfahrungen nochmals anzuschauen und somit zu bewältigen. Die Arbeit in der Regression bedarf eines therapeutischen Mitwirkens, so dass sie angereichert mit therapeutischen Veränderungs-angeboten zu Bewältigung führt. Dieser Einsatz von Hypnose macht z.B. auch Sinn bei der Traumabewältigung. Im geschützten Trancezustand kann hier die Traumasituation integriert werden.

 

Med 10: Angst und Phobien

In Trance empfinden wir anders und so können wir hier auch zu Ängsten und Phobien einen neuen Zugang entwickeln. Wir können uns diese in einer Dissoziations-Beobachtungstrance in dosiertem Abstand betrachten, wir können sie in einer Modifizierungsarbeit verändern und unsere Wahrnehmung erweitern und dadurch wieder mehr Handlungsspielraum erhalten. Dazu kommt, dass die meisten Menschen Trance als entspannend erleben und ein Entspannungszustand auch Ängste und Anspannung ausschließt. Zudem hilft es vielen, die Selbsthypnose zu erlernen, um selbst wieder mehr Eigen-kontrolle in gefürchteten Situationen zu erhalten.

 

Med 11: Akuter Schmerz

Beim akuten Schmerz spielen immer unwillkürlich Befürchtungen, Anspannungen und körperliche Reize zusammen. Hier haben Zahnärzte traditionell schon wirksame Techniken entwickelt.

Da alle diese Faktoren psychisch und hypnotisch zu beeinflussen sind, macht es Sinn einen Rahmen zu schaffen, in dem durch Tranceentwicklung 

-Wahrnehmung verändert wird,

-die Person wieder mehr Kontrollmöglichkeiten bekommt und  gleichzeitig

 ihre  eigene Kompetenz unterstützt wird,

-in Trance der Schmerzreiz über Aufmerksamkeit verlagert und dadurch

 gedimmt bis ausgeschaltet wird, die „Schmerzgestalt“ ihre Form verändern

 kann.

 

Med 12: Chronischer Schmerz

Der chronische Schmerz ist vom akuten Schmerz zu unterschieden.

Hier finden wir eine Vielzahl möglicher Interventionen in der Trancearbeit. Chronischer Schmerz greift in den Bereich der Psychotherapie. Die Hypnose ist dabei eine gute Brücke zwischen Körper und Seele.

Auch hier hilft uns das andere Empfinden in Trancen und das sich allein schon durch diesen Zustand Schmerzempfinden verändert. Wie bei Ängsten können wir Schmerzen zudem in den verschiedenen Sinnesmodalitäten modifizieren, wir können sie symbolhaft werden lassen und dann mit diesem Symbol weiterarbeiten. Da Schmerzentstehung im Bereich des Unwillkürlichen liegt ist die unwillkürliche Arbeit mit Ideomotorik dementsprechend. Anleitung zur Selbsthypnose von Schmerzpatienten. Arbeit mit Standardinterventionen wie z.B. Wohlfühlorte schaffen, Schmerzdissoziation, Hilfe durch innere Ratgeber und Antworten. Anleitung zu individuellen auf die Person bezogene Interventionen.

 

4 Anwendungsseminare

(nach Wahl, siehe Terminfaltblatt)

 

50 Ustd. Supervision

 

 

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