{"id":45,"date":"2017-07-25T14:52:56","date_gmt":"2017-07-25T12:52:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.institut-systeme.de\/html?page_id=45"},"modified":"2018-11-19T16:15:47","modified_gmt":"2018-11-19T15:15:47","slug":"gespraechspsychotherapie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.institut-systeme.de\/html\/psychotherapie-aml\/psychotherapie-verfahren\/gespraechspsychotherapie\/","title":{"rendered":"Gespr\u00e4chspsychotherapie &#8220;GT&#8221;"},"content":{"rendered":"<p>Psychotherapien haben jeweils ihre eigene Hintergund-Philosophie. Das l\u00e4sst sich allerdings weder mit ihrem Namen ausdr\u00fccken noch von ihm herleiten. <strong>Die \u201eGespr\u00e4chspsychotherapie oder klientenzentrierte, auch personenzentrierte Psychotherapie nach Carl Rogers\u201c <\/strong>ist ein sogenanntes humanistisches Verfahren, das in den 70er\/80er Jahren ein von den meisten Diplom-Psychologen pr\u00e4feriertes Vorgehen war.<\/p>\n<p>Beim Psychotherapeuten-Gesetz 1999 nicht Richtlinienverfahren geworden, fiel sie als bedeutsames Psychotherapie-Verfahren einfach weg. Sie spielt im Beratungskontext weiterhin eine gro\u00dfe Rolle.<\/p>\n<p><strong>Ihre Prinzipien f\u00fcr die therapeutische Arbeit und Beziehung<\/strong> liegen jeder Psychotherapie zugrunde.<\/p>\n<p>Wie Sie in unseren Team-Portr\u00e4ts sehen, haben die Mitglieder unseres Teams Ausbildungen darin abgeschlossen. Die Grundhaltung flie\u00dft auch in unsere Arbeit fundiert ein.<\/p>\n<p><strong>Ihre Vorgehensweise: <\/strong><\/p>\n<p>Carl Rogers war der erste Psychotherapie-Gr\u00fcndervater, der nicht mit psychischen Krankheits-Diagnosen arbeitete. Er glaubte, diese erfassen das Wesentliche eines Menschen nicht. Er begann seine Arbeit direkt damit, dass er mit dem Klienten (so nannte er seine Patienten und sein Vorgehen, daher klientenzentrierte Psychotherapie) direkt in eine Entwicklung hinein arbeitete.<\/p>\n<p>Seine Vorstellung war, dass ein Mensch in sich einen Drang nach Entwicklung hat. St\u00f6rungen kommen dann zustande, wenn er seiner Selbstaktualisierung nicht folgen kann, da sein Selbstbild und seine Erfahrungen divergieren.<\/p>\n<p>Er braucht dann einen Psychotherapeuten, der ihm seine Innenwelt gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfig und erlebensm\u00e4\u00dfig spiegelt. Dadurch verdeutlicht dieser dem Klienten, dass sein Erleben nachvollziehbar ist und helfe ihm wieder, sich selbst anzunehmen. Die Grundhaltungen einer solchen therapeutischen Entwicklungsbeziehung sind dementsprechend:<\/p>\n<ol>\n<li>VEE \u2013 Verbalisieren emotionaler Inhalte<\/li>\n<li>Bedingungslose Annahme und unbedingte Authentizit\u00e4t<\/li>\n<li>Wertsch\u00e4tzung und Empathie<\/li>\n<li>Weitere Variablen folgten wie z.b. Selbsteinbringung, angemessene Konfrontation folgten.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die <strong>GwG \u2013 Gesellschaft f\u00fcr Personenzentrierte Psychotherapie und Beratung e.V.<\/strong> (bis 2012 <strong>Gesellschaft f\u00fcr wissenschaftliche Gespr\u00e4chspsychotherapie<\/strong>) wurde 1970 gegr\u00fcndet und besteht in K\u00f6ln.<\/p>\n<p>Die Bundespsychotherapeutenkammern haben die GT als wissenschaftliches Verfahren zuerst anerkannt, z\u00f6gerten dann aber als der derzeitige wissenschaftliche Beirat in seiner Besetzung mit Professoren anderer Fachrichtungen diese nicht anerkannten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a class=\"ninja_pages_read_more\"  href=\"https:\/\/www.institut-systeme.de\/html\/psychotherapie-aml\/psychotherapie-verfahren\/gespraechspsychotherapie\/\"><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":35,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-45","page","type-page","status-publish","hentry"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.institut-systeme.de\/html\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/45","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.institut-systeme.de\/html\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.institut-systeme.de\/html\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.institut-systeme.de\/html\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.institut-systeme.de\/html\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=45"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.institut-systeme.de\/html\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/45\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1081,"href":"https:\/\/www.institut-systeme.de\/html\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/45\/revisions\/1081"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.institut-systeme.de\/html\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/35"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.institut-systeme.de\/html\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=45"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}