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Supervision

Kontextspezifische Supervisionen und Praxisintegration (Anmeldung erforderlich). Die M.E.G. erkennt für die Zertifikate alle Supervisionen kontextunabhängig an. So können Sie frei wählen. Die Supervisionen sind auch unabhängig von den Curricula buchbar. Wir bieten in Bonn für unsere 4 Weiterbildungsgänge in Hypnose auch 3 kontextspezifische Supervisionen an für

  • Psychotherapeuten und KollegInnen aus dem psychosozialen Feld, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten (KliHyp/KiHyp-Supervision),
  • Ärzte (MedHyp-Supervision)
  • Coaches/Berater (KomHyp-Supervision und „Ressourcenerzeugende Beratung – Veränderungsarbeit“). „Coach the Coach“ für externe und interne BeraterInnen und Coaches
  • Einzel-Supervision
  • oder als Gruppe (Klinikteam, Beratungstellenteam) zu buchende Supervisionstermine

„KliHyp-Supervision“ zur Fortbildung und Begleitung „Klinischer Hypnose und Hypnotherapie“ für PsychotherapeutInnen

„KiHyp-Supervision“ zur Fortbildung und Begleitung „Hypnotherapeutischer und systemischer Konzepte für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“ für KollegInnen im psychosozialen Feld, die im Rahmen einer abgeschlossenen Berufsausbildung mit Kindern und Jugendlichen therapeutisch arbeiten. Die Supervisionsinhalte werden bestimmt von den mitgebrachten Anliegen zu Ihren Behandlungsfällen. Wenn Sie keinen Fall vorstellen, profitieren Sie von den vorgetragenen Fällen. Zur Erlangung des Zertifikats sind zwei Behandlungsfälle mit Hypnoseintervention vorzustellen. Es gibt grundsätzlich den Wunsch von FortbildungsteilnehmerInnen, das in der Fortbildung Gelernte unmittelbar supervidieren zu lassen. Manche möchten auch kompakt die für das Zertifikat erforderlichen Supervisionsstunden absolvieren. Andererseits besteht von ZertifikatsinhaberInnen nach der Fortbildung der Wunsch nach begleitender Supervision zum Auffrischen und Vertiefen. Deshalb bieten wir 8 Ustd.-Termine an, die zusammen oder 4-stündig gebucht werden können.

Supervisionsinhalte nach Wunsch:

  • Trainingssupervision: Hier wird unter direkter Supervision trainiert, z.B. spezielle Tranceinduktionen, therapeutische Interventionen in Trance, Passagen der Konversations-trance, Selbsthypnoseanleitung.
  • Fallsupervision zu speziellen Indikationsgebieten, die sich abgestimmt nach Ihren Anliegen richten, wie z.B. zu den Themen Ängste, Behandlung von Jugendlichen und ihren Familien, Chronifizierungen psychischer Zustände, Depressionen, Missbrauch, Paarsitzungen, Psychosomatik, Süchte, Schmerzzustände, Trauma, Zwänge usw..
  • Die KliHyp-Supervision kann die ganze Fallpalette einer Psychotherapiepraxis oder der Arbeit in einer psychosomatischen oder therapeutischen Klinik, sowie entsprechenden Beratungsstellen wiederspiegeln und den Einsatz von Hypnose und Hypnotherapie darin verdeutlichen.
  • Bitte fragen Sie sich als Therapeutin, was Ihr Supervisionsanliegen ist. Viele fragen ganz allgemein einen Austausch ab. Das spezielle Erfassen Ihres Auftrags zeigt Ihnen aber, worin Sie sich erweitern können.

Unsere Supervisionsveranstaltungen sind mit Kammerfortbildungspunkten versehen. Anne M. Lang ist zertifizierte Supervisorin und von der Psychotherapeutenkamer NRW als solche akkreditiert:

  • Bitte besorgen Sie sich in der Supervision ein Formblatt, auf dem Sie die Supervisionstermine für die PT-Kammer-Punkte festhallen.
  • Bitte tragen Sie sich in die aushängende Liste ein.
  • Eine Supervisionsbescheinigung für die M.E.G. oder DGSF erhalten Sie zudem.

„KomHyp-Supervision“ zur Fortbildung der „KomHyp-Reihe M.E.G.“ für Coaches und BeraterInnen, zur Fortbildung „Ressourcenerzeugende Beratung“ für externe und interne BeraterInnen und Coaches

In dieser Supervision hat es sich bewährt, im Jahr vier bis fünf Tage mit 10 Ustd. zu verteilen. Refresher aus früheren Gruppen sind immer willkommen. Es werden u.a. supervidiert: Schwierige Themen in Coaching-, Beratungs-, Supervisions- und Trainingsprozessen, Coaching- Auftragssituationen z.B. schwierige Situationen von diffusen Aufträgen und Mehrfachauftraggebern, Systemische Konstellationen, Konstellationen des eigenen Arbeitsfeldes als interne BeraterInnen oder der Selbstständigkeit und immer wieder neu in ihrer Vielfalt auftretende Fragen, Konflikte, Verstrickungen des Beratungsberufslebens. Auch das Selbstmanagement oder das eigene Marketingkonzept kann supervidiert und optimiert werden. Sie lernen dabei sowohl wieder in ihren eigenen Situationen Optionen zu entwickeln als auch durch die Supervision der Kollegenbeispiele.

Sehr gerne können Videos mitgebracht werden, nach Bedarf können auch live ausprobierte Beratungssequenzen supervidiert werden.

Das Vorgehen ist ressourcenorientiert, systemisch und im ericksonschen Stil. Die Supervision ist offen für alle als Coach/BeraterIn tätigen KollegInnen.

„MedHyp Supervision“ zur Fortbildung „Medizinische Hypnose M.E.G.“ für ÄrztInnen und im Krankenhaus tätige PsychologInnen

Zur Erlangung des Zertifikats „Medizinische Hypnose M.E.G.“ sind 50 Ustd. Supervision obligatorisch. Supervision besteht aus den Worten „super“ im Sinne von „über“ und „vision“ für „Sehen“. Das bedeutet, dass sich in der Draufsicht bzw. Metaperspektive auf eine Situation erweiternde Perspektiven auftun. Immer, wenn wir uns eine Begebenheit aus der Vogelperspektive ansehen, erkennen wir weitere Ansatzpunkte für Vorgehensweisen.

So geht es in der Supervision darum, das komplexe Geschehen zwischen BehandlerIn und PatientIn zu betrachten hinsichtlich:

  • des spezifischen Behandlungskontextes
  • der Beziehungsebenen
  • der Kommunikationsebenen
  • des systemisch zirkulär erzeugten Prozesses
  • der hypnotherapeutischen Interventionen und Induktionen.

Supervision bietet immer weitere Möglichkeiten, die eine Situation anreichern. Sie professionalisiert Sie, d.h. Ihr Erfahrungswissen, Ihre Reflexionskompetenz erhöht sich.

Supervision in einer Gruppe erweitert um die Beobachterperspektiven der andern. Dabei gilt immer, dass eine Fall-“Geschichte“ natürlich nur eine erzählte Situation ist, die durch den Filter des Erzählers wiedergegeben wird. Auch der Patient hat ja wiederum meist noch eine andere Erzählung von der Situation. Dementsprechend reflektieren die SupervisionskollegInnen auch nur das, was sie wiederum von dem Erzählten verstanden haben. Dennoch gilt die Supervision als ideales Lernfeld, um sich diese Perspektiven von anderen selbst als Berater zu erweitern. Aber bitte rechnen Sie nicht damit, dass die anderen für Sie Ihre beraterische Situation lösen werden. Sie werden es vor Ort mit dem Klienten in diesen gemeinsamen Settings tun.

Nicht vergessen werden sollte, dass es nicht nur lohnt die Fälle vorzustellen, in denen wir glauben, nicht weiterzukommen – wir lernen auch (und gerade) von den Fällen, die gelungen sind.

In der Lehrsupervision als Lernmedium

  • betrachten und erweitern wir die medizinischen Kontexte zur Anwendung von hypnotischen Interventionen
  • reflektieren wir die systemische Situation und den spezifischen Kontext unserer Arbeit
  • integrieren wir gelernte Inhalte immer mehr in die Praxis
  • lernen wir, hypnotische Interventionen, Induktionen, Angebote flexibler auf PatientInnen, Symptome, Situationen zuzuschneidern und dies in der Konversationstrance und in Tranceritualen.
  • tragen wir so erweiternde und verschiedene Perspektiven zusammen
  • nutzen wir die Ressourcen der Gruppe
  • reflektieren wir uns und unsere Besonderheiten und Ressourcen
  • festigen wir unsere Rollenkompetenz
  • erweitern wir die vielfältigen Möglichkeiten hypnotischen Vorgehens

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