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Autogenes Training nach J.H. Schultz – Die traditionelle Selbsthypnose II

11. Dezember 2020 - 12. Dezember 2020

Anwendungsseminare KV-Abrechnung Hypnose/AT-Seminare

Autogenes Training nach J.H. Schultz – Die traditionelle Selbsthypnose Anne M. Lang

Seminarinhalte im Überblick

I. Seminar AT- die Unterstufe Termin 12.-13.06.2020

 J.H. Schultz:
1884 wurde J. H. Schultz in Göttingen geboren und starb 1970 in Westberlin. Insofern war er auch ein Zeitgenosse M. Ericksons.
Ab 1919 war er außerordentlicher Professor für Psychiatrie und Nervenheilkunde in Jena, ab 1924 Nervenarzt in Berlin.
1927 gründete er die allgemeine ärztliche Gesellschaft für Psychotherapie.
Von 1936 bis 1945 war er stellvertretender Direktor des Deutschen Instituts für psychologische Forschung und Psychotherapie und zuständig für die Psychotherapie-Ärzteausbildung.
1856 gründete er die noch heute bestehende „Deutsche Gesellschaft für Ärztliche Hypnose und Autogenes Training“, die DGÄHAT.
Da seine Frau Jüdin war, durfte er nicht Mitglied der NSDAP sein, war aber Anwärter im NS Ärztebund. Bei seiner Tätigkeit im Göring Institut war er beteiligt an der Verfolgung Homosexueller.
Sein Werdegang ist von der deutschen Geschichte geprägt und bleibt an einigen Stellen für uns heute schwierig.
Seit 1909 setzte sich Schultz mit der Psychoanalyse auseinander und entwickelte das AT.
Er war Spezialist für Hypnose, Psychotherapie, Neurosenlehre.

Das Autogene Training:

J.H. Schulz war ein klassischer Psychiater mit einer dennoch innovativen Idee. Das, was er infolge der Hypnose bei seinen hypnotisierten Patienten sah, das wollte er schon von vornherein in Formeln gefasst, den Patienten als Selbsthypnose-Form anbieten. „Auto“ heißt griechisch „selbst“ und „gen“ heißt „erzeugt“. Mit dem Angebot von suggestiven Standardformeln wollte er einen inneren Entspannungszustand erreichen lassen.

So entstanden die Formeln der Grundstufe. Er hatte die Version, dass alle Menschen „AT“ lernen sollten. Es sollte in den Schulen zum Lehrfach werden. Er bewirkte tatsächlich, dass jede Volkshochschule bis heute sein Vorgehen anbietet, meist mit anderem wie Phantasiereisen, Imaginationsübungen versetzt. Wir lehren hier die Grundform und sprechen über sonstige Imaginationstechniken und deren Hintergrund.

Schultz arbeitete also anders als Erickson, der von der amerikanischen Idee der Individualisierung, der indirekten Kommunikation und Ressourcenkraft beeinflusst war und zudem über die traditionellen, psychoanalytischen Psychotherapievorstellungen hinausging.

Das Seminar I. lehrt die Grundformen des AT von J.H. Schultz und den Hintergrund dieses Verfahrens.
Es geht um die Einführung der Formeln und was damit verbunden ist an Umschaltung:

  • psychosomatische
  • unwillkürliche
  • vegetative
  • suggestive

Es geht um die Vermittlung der 8 Grundformeln.
Diese sprechen die Muskulatur der Arme und Beine an, dann die unwillkürliche vegetative Umschaltung in der Atmung, dem Sonnengeflecht, dem Herzschlag, der Stirnkühle.
Mit seiner Formel: „Es atmet mich“ wollte er die Unwillkürlichkeit betonen, die wiederum Entspannung erleichtert. Als Entspannungsverfahren wird im AT besonderen Wert auf die muskuläre Entspannung gelegt. Diese muskuläre Entspannung wird geübt und führt zur ganzheitlichen und mentalen Entspannung.

Im Seminar werden zudem

  • Indikationsbereiche und bestimmte Indikationen,
  • schwierige Situationen im Gruppensetting,
  • bestimmte Vorkommnisse bei Einzelnen,
  • in der Gruppe

aufgezeigt und wie man dazu einen Umgang findet. Daran kann man den Wandel der Anwendungen in den Zeiten erkennen. So wissen wir heute mehr über ein individuelles Aufgreifen und Utilisation, auch gerade über Arbeit von M. Erickson zur indirekten Kommunikation und Konversationstrance. Dadurch sind auch mehr Teilnehmer für AT erreichbar und können das Verfahren für sich nutzen.

Autogenes Training nach J.H. Schultz – Die traditionelle Selbsthypnose Anne M. Lang

II. Seminar AT- die Oberstufe Termin: 11.-12.12.20

 Das Seminar II lehrt die eher unbekanntere Oberstufe des AT.

  • Es geht um Farbensehen
  • Es geht um Formensehen
  • Es geht um die Bildung und den Einsatz der Formelhaften Vorsatzbildung

In der Oberstufe kommen wir dem Mentalen Training schon nahe.
Zum Abschluss werden Ausblicke in die Selbsthypnose und das Mentale Training gemacht, das von M. Erickson geprägt wurde.
Es wird auch darum gehen: Wie lehren und praktizieren wir das AT so, dass es jeder für sich nutzen kann.

Anmeldung


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