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"KomHyp" M.E.G. - Hypno-Systemische Kommunikation Gesprächsführung nach Milton Erickson - Bonner Spezialisierung für BeraterInnen, MediatorInnen und Coaches

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  • Kompakteinführungsseminar (Kom1) als erstes Startseminar. Dieses Seminar kann auch einzeln besucht werden.

  • 7 Grundseminare, genannt Kom-Seminare (Kom2 - Kom8)

  • 4 Anwendungsseminare

  • Supervisionen (40 Ustd.)

Beschreibung der Weiterbildung für Ihren Arbeitgeber zum downloaden

 

 

Die Seminare können auch einzeln gebucht werden.

 

Zielgruppe:

1.   Diese Weiterbildung richtet sich an BeraterInnen und Coaches, die bereits Berufs-/ Beratungs-Ausbildungen und zuvor ein entsprechendes Studium der Psychologie, Pädagogik, Soziologie  u. ä. absolviert haben.

2.   Es stehen Plätze bereit für Teilnehmer, die diese spezifischen Berufsausbildungen nicht haben, aber aus Beratungskontexten kommen und die Weiterbildung aus beruflichem Interesse und zu ihren beruflichen Nutzen besuchen möchten.

Alle Teilnehmer erhalten Seminarbescheinigungen über die entsprechenden Seminare und Supervisionen.

 

Anwesenheit:

Für Sie und für Ihre Weiterbildung, aber auch für die Gruppe und die Seminarleiterin ist es wichtig, pünktlich zu den Seminaren und Supervisionen anwesend zu sein. Bitte halten Sie sich dafür die Termine frei, die Seminare und Supervisionen in voller Seminarzeit zu besuchen.

 

Anmeldebedingungen: Bis zu 2 Wochen vor der Veranstaltung ist ein Rücktritt möglich. Bei Stornierungen nach diesem Zeitpunkt fällt der Seminarpreis an. Als Kulanzregelung für Sie ist es aber in Absprache möglich, das Seminar dann zu einem späteren Zeitpunkt kostenfrei nachzuholen. Diese Regelung gilt nur für von Frau Lang geleitete Grundseminare, nicht bei Seminaren mit Gastreferenten und nicht bei C-Seminaren und Supervisionen.

 

Supervisionen:

Bitte tragen Sie sich frühzeitig in die zur Verfügung stehenden Termine ein, da die Supervision schnell ausgebucht ist.

Bitte beachten Sie, dass innerhalb Ihres Supervisionsverlaufs  zwei Beratungs-/Coachingprozesse vorgestellt werden müssen, wenn Sie das Zertifikat anstreben. Diese lassen Sie sich bitte auf der Supervisionsteilnahme- Bescheinigung von mir vermerken.

 

Intervisionsgruppen:

Ich unterstützte Sie gerne bei der Bildung von Intervisionsgruppen. Wir mailen den Teilnehmerverteiler rum (bitte diejenigen, die Ihre Adresse nicht weitergeben möchten, Bescheid sagen). Ich teile Ihnen gerne bestehende Intervisionsgruppen mit. Wenn Sie  planen, die Weiterbildung in unserem Institute- Baukasten anzulegen zum Systemischen Coaching, ist eine Intervisionsgruppe vorgesehen.

 

Teilnehmerbescheinigungen und Zertifikate:

Die Seminare der M.E.G. Ausbildungen sind prinzipiell unter den einzelnen
MEG-Regionalstellen, die sie durchführen, anerkannt.  KomHyp-Seminare können dort absolviert werden, wo eine Komhyp-Weiterbildung läuft. Es können so auch Termine an anderen MEG-Instituten nachgeholt werden. Beachten Sie aber, dass die Komhyp-Weiterbildung  nur an wenigen MEG- Instituten durchgeführt wird; zudem ist sie unterschiedlich ausgerichtet je nach Arbeitsschwerpunkten, so z.B.  für Hebammen, Logopäden, Körpertherapeuten.

 

Bedingungen für das MEG- Zertifikat „Hypnosystemische Kommunikation nach M. Erickson“
Das MEG-Zertifikat erhalten Teilnehmer aus der Zielgruppe 1. (Siehe Zielgruppen), die es mit Vorlage der Voraussetzungen, der Seminarbescheinigungen und Supervisionsbescheinigungen beantragen.

 

Zertifikatsbedingungen zum downloaden

 

Bedingungen für das spezielle Bonner Zertifikat:
In Bonn ist die KomHyp spezialisiert für Coaches und Berater. Das kommt durch unseren Instituts-Coachingbereich und die lange Erfahrung in diesem Bereich. Dazu gibt es hier ein spezielles Zertifikat.
 „KomHyp- Hypnosystemische Kommunikation für Coaches/Berater“
Den Zusatz: „Hypnosystemische Kommunikation nach Milton Erickson für Coaches und Berater“ erhalten Bonner Teilnehmer, die im Berufsfeld Coaching/Beratung tätig sind und sich das hier in Absprache für die Beantragung über die Geschäftsstelle bescheinigen lassen.

Dafür gilt:
• Man muss die Weiterbildung in der Bonner Gruppe im Kontext Coaching und Beratung

durchlaufen haben mit  der einheitlichen systemischen und hypnosystemischen Richtung.
• Die Supervision ist kontextspezifisch zu absolvieren.
• Die C-Seminare sollen auf den Kontext Coaching abgestellt sein.
• Zwei Seminare sind obligatorisch:
Das Seminar „Democoaching“ bietet einen ganzen Life- Coachingprozess über zwei Tage; das Seminar: „Improving Performance“ schließt die Lücke von individueller und organisatorischer Betrachtung von Unternehmenskontexten, die für Coaching eine wichtige Rolle spielen. Die beiden anderen Seminare sollen auch den Coachingkontext abdecken. Im Zweifelsfall ist das mit Frau Lang abzuklären.
Zudem wichtig: Die Bonner Weiterbildung ist in dieser Form auch von Ch. Rauen als Coaching-Weiterbildung anerkannt. Man kann sich daher nach dem Abschluss der Bonner Ausbildung im Coachingportal von Christopher Rauen aufnehmen lassen.

 

Seminarbeschreibungen:

 

Kom 1: „Grundlagen und Prinzipien der Hypno-Systemischen Kommunikation nach Milton Erickson“

Das Kompakt-Start-Seminar führt ein in Ericksonsche Haltungen, Prinzipien und erste Tools. Um die Person Milton Erickson formierten sich systemisch ausgerichtete Forscher der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wie z.B. Jay Haley, Gregory Bateson, Margret Mead und Paul Watzlawick. Dieselben Namen tauchen auch auf im Zusammenhang der berühmten Joshia-Macy-Konferenzen, an denen sich systemische,  konstruktivistische und kybernetische Forschung zusammenfand und weiterentwickelt wurde. Ericksonsches Vorgehen kann also auch im Zusammenhang dieser neuen Paradigmen eingeordnet werden. Seine unorthodoxe, mehrere Kommunikationsebenen ansprechende Gesprächsführung stellt einen Rahmen für Ressourcenentwicklung und Veränderung bereit. Im Einführungsseminar können Sie dazu bereits schon Übungserfahrungen machen. Wir betrachten hier auch das soziale System (N. Luhmann) Arbeits-Wirtschaftsleben und andere soziale Systeme (z.B. Gesundheitssystem) mit seinen Leitdifferenzen bzw. Codes. Milton Erickson steht auch für Anwendung von Assoziationen und Dissoziationen von präsentem und unterschwelligem Wissen und von Bewusstseinszuständen, die sich über Aufmerksamkeit erzeugen.

 

Kom 2: „Selbsthypnose und Selbsterfahrung”

In diesem Seminar kann die ressourcenorientierte Wirkung Ericksonscher Kommunikationshaltungen und Vorgehensweisen selbst erfahren werden, so z.B. die Wirkung von Perspektivenwechseln, die von kategorisierender oder öffnender Sprache oder einer Komplexität reduzierender bzw. erweiternder Kommunikation. Dabei ist Komplexität zu reduzieren unumgänglich, die Frage ist nur, wann ist das wie hilfreich. Eigene Konstrukte können hinterfragt und die der Klienten erkundet werden hinsichtlich Nützlichkeit und Situationserweiterung. Erickson war ein Kommunikator, der sich erlaubte, unorthodox die vorherrschenden psychologischen Persönlichkeits- und Störungsmodelle zu ignorieren. Er schuf für jeden Klienten einen eigenen Entwicklungsrahmen und übermittelte, dass es immer noch mehr Möglichkeiten gibt, als man zunächst denkt. Damit sind eigene Glaubensannahmen der BeraterInnen über die Möglichkeiten und Bedingungen von Veränderung herausgefordert. Neben diesen Selbsterfahrungsteilen geht es in diesem Seminar auch um das Erlernen mentaler Strategien und den Einsatz von Mentalem Training. Gerade im M.T. können wir uns selbstorganisatorisch einer gewünschten Wirklichkeit ausrichten.

 

Kom 3: „Kontakt, Beziehung und Kommunikation“

Rapport ist die individuelle Ankoppelung an den Klienten und seine Wirklichkeit. Wie dies durch Sprache und durch nonverbale Kommunikation differenziert erfolgt, ist Seminarinhalt. Es geht auch darum, wie mit der Fokussierung durch Kommunikation erweiterte Informationen, Perspektiven und Ressourcen bezogen auf  Ziele und zukünftige Entwicklung hervorgerufen werden können. Eine daran orientierte Beratungsarbeit wird zu einer kontinuierlichen Prozessbegleitung, die den Beratungsprozess in Gang bringt und so in Gang hält, dass die gewünschten Prozesse sich organisch entwickeln. Innere Such- und Lösungsprozesse werden ausgelöst und führen dann ebenso wie Aufgaben für den Alltag zu neuen Erfahrungen, die wiederum neue Einstellungen und neues Verhalten  ermöglichen. Systemisch heißt hier, die Rückbezüglichkeiten zu erkennen und die Betrachtung flexibel zu weiten oder zu fokussieren.

 

Kom 4: „Direkte und indirekte Kommunikation“

Dieses Seminar behandelt die Grundlagen einer direkten und indirekten, impliziert suggestiv geführten Kommunikation. Das Seminar beschäftigt sich mit Modellen von Sprachführung, insbesondere mit dem Milton- und dem Metamodell von Bandler und Grinder. Es beschäftigt sich mit der Ericksonschen Kunstfertigkeit - im Gegensatz zu Standardvorschlägen - indirekte und individuelle Vorschläge zu erarbeiten und anzubieten, Ideen zu säen und durch gezielte Fokussierung der Aufmerksamkeit zu neuer Orientierung zu kommen. Ein zentrales Ericksonsches Prinzip ist dabei die Utilisation der Besonderheiten eines jeden Klienten und seiner Situation. Auch hier wird es wieder darum gehen, in Bezug zum Kontext Coaching an spezifischen Fallbeispielen zu lernen.

 

Kom 5: „Geschichten und Metaphern“

Das Seminar demonstriert und bietet Übungsraum, für Beratungskommunikation mit Bildern, Metaphern und Geschichten, also analogen bedeutungsvollen Angeboten anzureichern und sie somit für Veränderungsprozesse effektiver zu machen. Sie lernen diese spontan und selbstverständlich einzubauen. Damit haben Sie ein Instrument, in unmittelbarer Weise beim Klienten bedeutsame innere Prozesse auszulösen, denn Bilder wirken psychologisch primär prozesshaft. So sind mehrere Ebenen in den Lösungsprozess eingebaut, die inhaltlich-thematische, die prozessreflektierende und die unterschwellig wirkende - ein besonderes Merkmal Ericksonscher Kommunikation. Ihr Einsatz fördert Wirklichkeitsentwicklung.

 

Kom 6: „Suggestive Strategien im Einzelgespräch und in der Gruppe“

Erickson erweiterte die Kommunikation im Rahmen von Veränderungsprozessen mit dem gezielten Einsatz indirekter Suggestion. Indirekte Suggestionen wie Implikationen, versteckte Glaubensannahmen, selbsterfüllende Prophezeiungen usw. sind selbst-verständliche Elemente von  Alltagssprache und Alltagskommunikation. Sind diese ungünstig, sollen sie beim Klienten erkannt und erweitert werden. Günstige dagegen sind in der Beratung in mehrfachem Sinne interessant und hier nutzbar zu machen. In ihnen kommen zugrunde liegende Prämissen der individuellen problematischen Wirklichkeit zutage, die im Beratungsprozess zur Erweiterung aufgegriffen werden. Kommunikation und  Sprache dienen der Orientierung, Ausrichtung und Fokussierung  und haben somit wichtigen Einfluss im Veränderungsprozess. Suggestiv ist immer auch der Fokus eines Gesprächs: Worauf wird der Aufmerksamkeitsfokus im Gespräch gesetzt, wie darauf sinnvoll gehalten; wieviel Problemfokussierung und wieviel Lösungsfokussierung ist günstig und wie wird dies zwischen Klient und Berater ausgehandelt und in systemischer Reflexion „supervidiert“? Systemisch heißt auch, mit den „weichen Wirklichkeiten“ der Situation zu arbeiten, aus denen „harte Wirklichkeit“ entsteht.

 

Kom 7: „Beratungsaufbau und Beratungsprozess“

Nach J. Haley ist es entscheidend, dieses genau gefasst zu haben, um an einem Beratungsziel anzukommen. Das entspricht der Ausrichtung von Selbstorganisation. Zu Beginn entscheidet schon einiges darüber, wie der ganze Prozess dann verläuft. So stehen am Beratungsanfang ausführliche Ziel- und Auftragsklärungen, die für sich gesehen schon Instrumente des Einstiegs in Veränderung sind, da Perspektiven und damit Ziele und Aufträge sich oft  hier schon differenzieren und verändern. Aber Auftrags- und Zielklärung sind Module, die über den ganzen Prozess hinweg eingesetzt werden. Ebenso sind systemisch sowohl beim Start als auch im weiteren Prozess immer die Vernetzungsschleifen zu beachten. Der Beratungskontakt und die Beziehung sind in konstruktivistischer Weise günstig zu gestalten, systemische Kontextfragen zu klären, erste Wirkfaktoren zu etablieren. Das Seminar stellt die jeweiligen Prozessabschnitte vor, ihre jeweilige Gestaltung und Evaluation bis zum Prozessabschluss und übt sie. Immer wieder geht es darum, dass ich nicht inputmäßig intervenieren kann, aber mich im engen Abstimmungskontakt mit den Klienten in neue Möglichkeiten entwickle und das Beenden bzw. Aufheben des Beratungssystems nicht vergesse.

 

Kom 8: „Hypno-Systemische Konzepte und Integration in die jeweiligen Praxis-Kontexte“

Das Seminar bietet die Verbindung von systemischem und Ericksonschem Know-How. Erickson hatte mit vielen Vertretern des konstruktivistisch systemischen Ansatzes Kontakt und entwickelte sein Vorgehen im Austausch mit Jay Haley, Gregory Bateson und Paul Watzlawick. Das Seminar zeigt, wie die Methoden in der Ergänzung profitieren. Der Hintergrund der Ericksonschen Interventionen zeugt von einem sehr konstruktivistisch pragmatischen Geist seiner Vorstellung von Veränderung. So passte er sich immer den Klienten in den Interventionen an (Autopoietische Prämisse). Im System mit den Klienten und ihren relevanten Variablen zusammen entsteht Erweiterung. Wenn durch lösungs- und ressourcenorientiertes Vorgehen ausgelöste Veränderung schnell effektiv ist, dann kommt es aber besonders auf die systemische Integration an. Schon zu Beginn eines Auftrages, der z.B. als sogenannter Dreiecksvertrag zu schließen ist, ist die  systemische Gesamtsicht wichtig. Im Seminar werden auch die systemischen Tools gelehrt und geübt wie systemische Frage-Interventionen, Genogramm- und Organigrammarbeit, Systemdarstellungen, Reflekting-Team, Splitting-Team-Arbeit, systemische Aufgaben, Sitzungssettings  usw. Dabei muss alles auf dem Hintergrund systemischer Erkenntnisphilosophie und daraus erwachsener Haltung angewandt werden.

 

4 Anwendungsseminare

Beispielthemen:

- „Ericksonsche Ressourcenorientierte Stressbewältigung“

- „Coaching in der Demonstration mit Lifecoaching“

- „Improving Performance“

- „Mobbing“

 

Supervision

40 Stunden Supervision

Es sind auch KollegInnen willkommen, die sich für die Methodik interessieren.

 

Anmeldebedingungen: Bis zu 2 Wochen vor der Veranstaltung ist ein Rücktritt möglich. Bei Stornierungen nach diesem Zeitpunkt fällt der Seminarpreis an. Als Kulanzregelung für Sie ist es aber in Absprache möglich, das Seminar dann zu einem späteren Zeitpunkt kostenfrei nachzuholen.

 

 

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