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 Konzeptentwicklungen

 

Das besondere Thema:

Iatrogene „Fallstricke“ und Effekte in der Psychotherapie  

 

Theoretischer Hintergrund der Thematik:

Als besonderes Workshop-Thema dieses Jahr widmet sich mein Workshop den iatrogenen Effekten. Wir kennen als HypnotherapeutInnen den Einfluss und die Implikationen von Kontext, Kommunikation, Sprache, Modellen und deren Konstrukte usw.. Wir erkennen den günstigen und ungünstigen Einfluss der Klienten-Suggestionen und arbeiten mit diesen.  Der Workshop befasst sich nun aber mit den Suggestionen und Implikationen, die durch die Person der BehandlerIn in die Behandlung hineinkommen.   

Unter iatrogen (griech.“ vom Arzt erzeugt“) verstehen wir Störungsbilder, die durch eine Behandlung verursacht wurden, unabhängig davon, ob sie nach dem Stand vermeidbar oder unvermeidbar waren.

Im Sinne von Verantwortlichkeit, aber eben auch zur Weiterentwicklung, steht es auf dem Gebiet der Psychotherapie noch aus zu erforschen, welche günstigen, vor allem aber auch ungünstigen Implikationen durch die Person des Therapeuten, seiner Therapie-Ausübung, seiner grundsätzlichen und spezifisch auf einen Patienten bezogenen Arbeitsvorstellungen, seiner bewussten und unbewussten Angebote ins Spiel kommen.

Die Thematik lässt sich auch kontextspezifisch auf Coaching oder Beratung übertragen.

 

Lernziele:

Wenn wir unsere iatrogenen Effekte studieren, lernen wir nicht nur, sie zu vermeiden, sondern werden uns auch unserer Praxisarbeit, unserer Therapeutenrolle und deren Wirksamkeiten viel bewusster.

Vorkenntnisse: Wichtiger als spezifische Vorkenntnisse sind Interesse und Neugier auf das Thema.

Didaktik und inhaltlicher Ablauf :

Praktische Beispiele aus meiner Tätigkeit als Ausbilderin, Supervisorin, Psychotherapeutin, Coach.

Input, Anknüpfen und Erweiterung von Lerninhalten der KliHyp, KomHyp, Medhyp. Demo. Fallbeispiele. Übungen nach Wunsch und Seminarverlauf.

 

Profil:

Anne M. Lang Bonn, *54, verheiratet, eine Tochter 

Titel: Dipl. Psych., approbierte Psychologische Psychotherapeutin, Coach

Berufstätigkeit: b. seit 1978 in stationären und ambulanten Kontexten der Psychotherapie, Beratung, Supervision, Lehre

Arbeitsbereiche heute: Leitungen zweier  Bonner Fach-Weiterbildungsinstitute mit Konsultationssäulen

Milton Erickson Instituts  Bonn/Regionalstelle der MEG

Institut Systeme Anne M. Lang/ Mitgliedsinstitut der DGSF.

Qualifizierungen: Arztregister VT und TP; zertifizierte Gesprächspsychotherapie, Systemische Therapie, Ericksonsche Hypnotherapie.

Konsultationen: Ericksonsche Hypnose in der Medizin, Hypnotherapie in der Psychotherapie, Paar- und Familientherapie, Hypno-Systemisches Coaching und Beratung.

Lehre: Weiterbildungsangebote: Systemisches Denken und Arbeiten- Systemischer Baukasten Anwendungsseminare und Supervisionen, 3 Kontextspezifische MEG-Weiterbildungsangebote und kontextspezifische Supervisionen für Ärzte, Psychotherapeuten und Berater/Coaches.

Konzeptionen: „Ressourcenorientierte Beratung“ und „Ressourcenorientierte Psychotherapie“ u.a. für die Deutsche Psychologen Akademie DPA, KomHyp-Curriculum in Bonn für den Arbeitsbereich Beratung/Coaching spezifiziert

Erforschung: Weiterentwicklung Hypno-Systemischen Arbeitens im Bonner Ressourcen Modells mit „Prozessarbeit und innerer Schleifenarbeit“.

Website: www.institut-systeme.de; Email: Anne.M.Lang@online.de